Oeins

Oeins ist ein Bürgersender im Raum Oldenburg. Dort bin ich seit ein paar Wochen aktiv. Er besteht aus einer TV- als auch aus einer Radioabteilung. Wir haben uns bei beiden angemeldet. Bei der Lokalradaktion, die größtenteils aus Praktikanten und SFJ-lern besteht, laufe ich derzeit ein wenig mit, um zu sehen, wie alles funktioniert. Einen eigenen Beitrag habe ich noch nicht gemacht, da die Praktikanten beschäftigt werden müssen. Die Redaktionsarbeit läuft gänzlich anders ab als in Aabenraa, wo ich vor sieben Jahren in der Lokalredaktion mitgearbeitet habe.

Heute bin also mit zwei Praktikanten zur Einweihung der BBS-Maastrichterstraße gefahren. Beide liefen etwas leger gekleidet rum, und so wurde ich, der eigentlich nur Begleiter war, von den Lehrern, die die Gäste an der Tür einweisen sollten, als Pressevertreter mit Handschlag begrüßt, während die beiden eigentlich keines Blickes gewürdigt wurden. Ich habe dann später meine Rolle ausgenutzt, um eine Besichtigung der Klassenräume abseits der Massen zu organisieren, wie es eigentlich vorgesehen war, so dass wir recht brauchbare Bilder für den Bericht erhielten.

Nachmittags haben wir dann an den Aufnahmen von KR55, dem Oldenburger Kirchenradio, teilgenommen. Wir engagieren uns hier dafür, die Beiträge nicht nur einmal per Radio auszustrahlen, sondern auch für Interessierte als Podcast bereitzuhalten. In die Sendungen wird viel Liebe und Zeit investiert und es ist einfach schade, wenn die Sendungen außerhalb der beiden fixen Sendetermine nicht angehört werden können.

KR55 – Kirchenradio Oldenburg

Die Abkürzung KR55 steht für 55 Minuten Kirchenradio Oldenburg. Dieses Programm wird einmal monatlich unter der Federführung zweier Gemeindeglieder aus der ev. Kirchengemeinde Osternburg erstellt und bei Oeins ausgestrahlt. Das etwa einstündige Programm wird mit viel Liebe erstellt und geht dann freitags um 18.00 Uhr auf Sendung. In der folgenden Woche wird es nochmal mittags wiederholt. Eine Möglichkeit, sich die Sendung darüberhinaus noch anzuhören, gibt es nicht.

Wir finden das recht schade, denn die üblichen Hörer- und Sehergewohnheiten haben sich geändert. Vor allem steht diese ehrenamtliche Sendung in Konkurrenz mit vielen anderen professionellen Angeboten, die gleichzeitig stattfinden.

In einem Gespräch mit der Redaktion haben wir deshalb vorgeschlagen, eine Website zu erstellen, auf der man die Sendungen auch später nachhören kann. Die Sendung, die heute Nachmittag aufgenommen worden ist und Freitag ausgestrahlt werden wird, soll die erste sein. So waren wir im Audio-Studio von Oeins, um ein paar Bilder vom Studiogast für die Website zu machen und uns die Audiodatei abzuholen, die, der Musikstücke beraubt, dann auf der Website www.kirchenradio-oldenburg.de zu hören sein wird.