Varel – Nordenham

Es war gestern kein Aprilscherz, als es im Wetterbericht hieß, dass es der erste anständige Frühlingstag werden sollte. Daher plante ich sofort eine Radtour. Mit dem Zug nach Varel und dann am Jadebusen entlang nach Nordenham.

Varel machte einen guten Eindruck auf uns. Noch sind keine großen Touristenmengen in der Stadt und man kann die Idylle genießen. Dann ging es auf den Deich . Jedoch nach kurzer Zeit wurde unser Tatendrang gebremst. Wegen Bauarbeiten am Deich war der Deichweg gesperrt und wir mußten auf die Straße ausweichen. Es gab zwar einen Radweg etwas abseits, jedoch der Lärm der LKWs und Motorradfahrer, die das gute Wetter jetzt auch in Scharen auf die Straße lockte, war schon ein wenig nervig.

Wir glaubten an einem Strandbad am Jadebusen ein Tasse Kaffee zu bekommen. Von einem Strandbad nach unseren Vorstellungen war jedoch nichts zu sehen. Eine öde Fläche, auf der gerade Container für das ‚Strandbad‘ aufgestellt wurden, und an der Straße ein Container, auf dem das Schild ‚Kasse‘ prangte. Ziemlich öde. So wie das ‚Strandbad‘ aussieht, konnten wir uns gar nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die dorthin fahren und auch noch Eintritt bezahlen.

Nach ein paar Kilometern kamen wir an eine Mühle, mit einem angeschlossenen Cafe, wo wir einen leckeren Kuchen und die erwartete Tasse Kaffee und Kakao bekamen. Neben der Mühle stand eine Bank in der Sonne. Wie liehen uns im Cafe ein paar Decken aus und machten den obligatorischen Mittagsschlaf auf dieser Bank, bis Wolken die Sonne versteckten und es kalt wurde.

Danach erreichten wir schnell Nordenham, wo wir unsere Falträder auf den Bus setzten und wieder zurückfuhren.
IMG_6565_1

IMG_6568_1

IMG_6569_1

IMG_6571_1

IMG_6572_1

IMG_6578_1

IMG_6582_1

Mal wieder gecacht

cachesimMaerzNachdem an den Ostertagen das Wetter nicht sonderlich frühlingshaft war, sieht es jetzt so aus, als ob es endlich wärmer wird und vor allem trockener. So war es die beste Gelegenheit mal wieder ein wenig zu cachen und unter den Dosen in näherer Umgebung ein wenig aufzuräumen. Nach drei Tagen war die Ausbeute ganz gut. Da ich die Caches mit dem Rad anfahre, beschränke ich mich auf tradionelle. Da kriege ich schon genug Bewegung und brauche nicht noch von Station zu Station zu laufen oder radeln.

Es waren ein paar sehr schöne Dosen dabei, gut versteckt und camoufliert.  Aber einige habe ich auch drei-, viermal besucht und kann nichts finden, obwohl sie sehr häufig besucht werden. Da muss ich wohl blind sein.

 

Karwoche und Ostern

Die Karwoche und Ostern waren dieses Jahr schon etwas besonderes. Seit November letzten Jahres betreuen wir vier Asylbewerber aus dem Iran. Sie äußerten von Anfang an den Wunsch, zum Christentum zu konvertieren, und nahmen am internationalen Bibelkurs in der Arche teil, der auf die Taufe vorbereiten soll.

Am Ostersonntag sollte es dann so weit sein. Im Frühgottesdienst um 6.00 Uhr (und das in der Nacht der Zeitumstellung auf die Sommerzeit) sind sie getauft worden. Vorher waren sie sehr interessiert an der Festfolge in der Karwoche. Sie waren schon in den Wochen davor immer mit zu den Passionsandachten in der Stadt gegangen und hatten die Vorbereitungen der Gemeinde auf Ostern mitgemacht. Dabei haben wir die Gelegenheit genutzt, ihnen verschiedene Gemeinden in der Stadt vorzustellen. Gründonnerstag haben wir den Gottesdienst in der Lambertikirche besucht, Karfreitag nach dem Gottesdienst am morgen in der Dreifaltigkeitskirche in Osternburg, abends den Ostergarten in der Kreuzkirche der Baptistengemeinde.

Am Ostersonntag haben wir dann die Taufe beim Osterfrühstück mit der Gemeinde gefeiert. Nun wollten wir diesen besonderen Tag nicht danach einfach ausklingen lassen, so dass wir noch mit ihnen in Stadtmuseum gegangen sind. Dort gibt es Modelle der Stadtentwicklung von Oldenburg, ihrer neuen Heimat, die wir ihnen eigentlich zeigen wollten. Sie waren auch  von vielem anderen im Stadtmuseum begeistert. Das hatten wir nicht erwartet.

Fachtagung – Smartphones im Unterricht

Zum 6. Mal fand in diesem Jahr am 10. und 11.3.16 die Fachtagung ‚Unterricht verändern mit digitalen Medien‘ statt. Dieses Jahr stand sie unter dem Motto ‚Smartphones im Untericht‘. Ein umstrittenes Thema. Es gibt absolut begeisterte Lehrer, aber auch immer wieder Meldungen von Schulen, die den Smartphonegebrauch vollständig verbieten, weil die Schülerinnen und Schüler ‚immer nur rumdaddeln‘. Das Thema wird auch an meinem Arbeitsplatz immer wieder heftig diskutiert, so dass ich auf Anfrage von Oeins, ob ich dazu einen Beitrag machen wollte, gerne zugesagt habe. Ich bin dann an beiden Tagen auf der Veranstaltung gewesen, um mich umzusehen, aber auch, um Interviews mit angereisten Lehrern und dem Veranstalter zu machen. Donnerstags war ich alleine da und da sind viele Interviews in die Hose gegangen. Den Gegenüber bei Laune zu halten und gleichzeitig mit der Technik hadern, das hat nicht geklappt. Freitag war dann eine Kollegin mit, die nach der Kamera gesehen hat und alles lief besser. Da ich im Thema drin stecke, war es nicht so schwer den Interviewpartnern interessante Aussagen zu entlocken.