Heute hatte der ADFC einen Fahrradaktionstag auf dem Schloßplatz. Größter Teil war ein Flohmarkt. Auch die Liegeradgruppe stellte ihre Fahrzeuge aus. Das kalte und windige Wetter hat wohl viele Leute abgehalten. Trotzdem fanden wir ein paar interessante Gesprächspartner.
Monat: April 2016
Oldenburg – Augustfehn 48 km
Heute war das Wetter nicht mehr ganz so gut wie gestern. Auch war der Wind nicht so kräftig. Da aber beim Aufstehen die Sonne schien, habe ich meine Sachen gepackt und mich auf den Weg gemacht. Zwischendurch hat es zweimal ein wenig genieselt, aber nur kurz und nicht viel, so dass es mich nicht groß ausbremste.
Kurz vor Bad Zwischenahn verließ ich die Radstrecke paralell zu Bahn und fuhr ins Moor. Auf einem schmalen Feldweg hing ein schwerer LKW. Welche Paralellität zu gestern. Auch er hatte sich festgefahren und war bis zur Achse in den Weg eingesunken. Er mußte leer gepumpt werden, damit er aus seinem selbst gebuddelten Loch herausgehoben werden konnte.
Kurze Zeit später kam ich an eine Torf-Abbaustelle. Dort war eine kleine Deomonstration aufgebaut, wie man in der Vergangenheit Torf abgebaut hat. Hier konnte man sehr eindrücklich sehen, wie tief man den Torf ausgegraben hat, wenn man das Hochmoor hinter der Demostelle, mit den übrigen Flächen daneben verglich.
Bremen Neustadt – Oldenburg 51 km
Im Wetterbericht hatten sie eine längere Phase mit recht stabilem Wetter angekündigt. Dazu ein strammer Ostwind. Ideal für eine Radtour von Bremen nach Oldenburg. Die Entfernung ist für diese Jahreszeit, in der ich noch nicht so ganz im Training bin, eigentlich ein paar Kilometer zu weit. Aber mit Rückenwind sollte es wohl gehen. Ich bin dann aber schon in Bremen-Neustadt ausgestiegen, um mir die Fahrt durch die Stadt zu ersparen. Die Strecke war landschaftlich sehr abwechslungsreich. Ein größerer Teil der Strecke verlief auf einem Pilgerweg. Daher berührte die Strecke auch viele schöne alte Kirchen, die mich an dänische Kirchen erinnerten. Es fehlte nur die weiße Kalkung des Mauerwerks.
Hinter Hude fuhr ich an der Bahnstrecke lang und traf mitten im Wald auf einen 40Tonner, der sich auf dem weichen Boden festgefahren hatte. Er hat Rohre geliefert, die an der Bahnstrecke entlang verlegt werden sollten. Beim Wenden ist es dann geschehen. Warum er überhaupt sich in den Wald hineingewagt hat, verstehe ich nicht. Dass so etwas passieren könnte, hätte der Fahrer mit einkalkulieren müssen.


























